So viel passiert

Es ist wirklich viel passiert. Abgesehen davon, dass mal wieder ein neues Jahr angefangen hat. Das alte Jahr, Jahr 2020, war unglaublich ereignisvoll für mich. Das Jahr 2020 fing wie für die meisten von uns ja noch harmlos an. Und zwar mit einem sehr schönen Skiurlaub mit meiner besten Freundin im Februar, nachdem ich alle meine Klausuren hinter mich gebracht habe.

Dann schlich sich langsam aber sicher der Virus ein, der Corona-Virus. Covid-19 brachte so einiges an Unruhen mit sich. Es waren die großen Veränderungen, der erste große Lockdown, der mich verunsicherte. Die Maßnahmen und Unsicherheiten machten ja nicht nur etwas mit mir, sondern mit allen. Im Prinzip standen wir nicht alleine da, aber trotzdem war jeder für sich. Mein Unfall, die harte Zeit danach, die Regeneration und die Besserung. Das fand alles inmitten 2020 statt und das Jahr endete mit einer abgegeben Masterarbeit, einem Jobwechsel, einem Aus- und einem Umzug, einer unglücklich Beziehung und schließlich in einem Neujahrswechsel mit sehr guten und teils neuen Freunden.

Es war ja nicht alles schlecht. Wir hatten zwischendurch eine schöne Zeit und ich glaube auch, dass die Covid-Zeit uns zusammengeschweißt hat. Auch, wenn es nicht immer einfach war, war es trotzdem gut. Ich habe natürlich immer noch mit mir selber zu kämpfen. Wie das halt so ist, jeder muss sein Inneres konfrontieren und lernen, damit umzugehen. Ich kann es noch nicht und ich weiß auch nicht, wann der Zeitpunkt kommen wird, an dem alles gut sein wird.

Im Moment stehe ich hier. Um genau zu sein, liege ich. Mir geht es ganz gut. Ich bin tatsächlich in das Haus meiner Oma gezogen, habe zwei nette Mitbewohner und tolle Freundinnen. Das Haus meiner Eltern möchte ich im Moment lieber meiden. Ich weiß, es klingt seltsam, aber mit Corona weiß man nie und ich möchte nicht diejenige sein, die sie nachher noch ansteckt. Meiner Oma geht es nicht so gut und beziehungsmäßig läuft es auch eher semi fabelhaft. Ich warte auf das Ergebnis meiner Masterarbeit und dann muss ich schauen, wie es jobtechnisch weiter geht. Dank Corona sieht es da auch nicht so rosig aus. Ach, dank Corona hier und dank Corona da. Man kann nicht mehr planen, man kann von nichts mehr sicher ausgehen. Im Moment müssen wir einfach die Füße still halten. Bis dahin würde ich ja gerne lernen, an mir selber zu arbeiten und meine Ängste in den Griff zu bekommen. Aber das ist leichter gesagt als getan.

Ich versuche das beste draus zu machen. Ich habe 2020 irgendwie gemeistert, also wird 2021 auch laufen.

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