Die Zeit nutzen

Also, ich bin heute morgen losgefahren, um einen Brief in Düsseldorf abzugeben. Auf dem Weg dahin habe ich mir überlegt, dass ich doch eben kurz einen Abstecher bei Urban Outfitters machen könnte. „Mal eben kurz“ war die Devise. Aber von wegen.

Nachdem ich erst einmal planlos, voller Hektik und Nervosität durch die vollen Straßen Düsseldorfs sauste, fand ich natürlich keinen Parkplatz. Kein Problem, dann stelle ich mein Auto halt in einem Parkhaus ab. Blöd nur, dass ich zu faul bin, um ein paar wenige Meter zu laufen. Ich wollte das nächstgelegene Parkhaus nehmen, das somit leider auch das teuerste ist. 2,90 € pro angefangener Stunde! Nagut, kein Problem, dachte ich mir, bleibe ich halt nicht lange. Also fuhr ich durch die Schranke durch, fuhr weiter und weiter und weiter… Und fand sogar im Parkhaus keinen Parkplatz. Also entfloh ich dem ganzen und suchte die Ausfahrt. Die 2,90 € musste ich natürlich trotzdem bezahlen.

Das war es für mich, dachte ich mir. Und versuche mir den Weg zu meinem ursprünglichen Ziel zu suchen. Nach einer weiteren nervenaufregenden Fahrt, fand der Brief den Schlitz zum Postkasten. Damit ich die Fahrt nicht ganz umsonst angetreten bin, sitze ich nun hier im Gebäude mit meinem Laptop. Der Plan sieht vor, noch ein wenig an meiner Masterarbeit zu arbeiten.

Mich graut es schon vor der nächsten Autofahrt. Ich weiß schon, wieso ich mir das Leben in einer Kleinstadt ausgesucht habe.

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